Unser Hannöversch – warum wir diese Seite betreiben!

Es gibt ein Gerücht, das irgendwann mal in die Welt gesetzt wurde und absolut nicht totzukriegen ist. Es lautet: „In Hannover wird das beste Deutsch dieser Republik gesprochen“.

Falsch:
Es gibt kein bestes Deutsch, so wie es kein Gutes und kein Schlechtes gibt. Es gibt einfach Richtiges und Falsches. Und wenn der Hannoveraner „nach Omma hin“ fährt und wenn er mal wieder „beigehen“ muss, oder wenn er in „ihn saanen Gachten“ sitzt, dann ist das für ihn genauso richtig wie der „Aschebesche“ für den rauchenden Hessen oder der ‚Oàchkatzlschwoàf für den Schwanz des bayrischen Eichhörnchens.

Richtig ist:
Es gibt einen hannoverschen Dialekt, mit festen Regeln, was Aussprache und Grammatik betrifft . Seine Ursprünge liegen im Calenberger Platt, also einer Färbung der ostfälischen Mundart als einer Bauernsprache, die sich in der Großstadt dann zu einem typischen Hannover-Slang geformt hat. Seit Jahrzehnten ist dieser schöne Sprachstil auf dem Rückzug, und genau an dieser Stelle setzen wir an!
Auf unserer Seite wollen wir Hannoveraner hören, denen man die Herkunft anhört, die wissen, wie man fachgerecht über den „spitzen Stein“ stolpert und die die feinen Nuancen der „aöh „-Aussprache beherrschen, kurz, die echt hannoveranisch klingen.
Und wenn Göttinger, Hildesheimer, Braunschweiger und andere mitmachen, dann freut uns das, denn bei allen sonstigen Differenzen gehören wir ja zu einer Sprachfamilie.
Siggi und Raner unterstützen diese Aktion ausdrücklich und möchten mit dazu beitragen dass die hannoversche Sprache weiterlebt und als lebendiges Kulturerbe dieser Region weiter gepflegt wird.